Pädagogische Vielfalt

8:00 Uhr Morgens. Die Schulglocke läutet. Die Lehrerin kommt in die Klasse, steht 50 Minuten vor der Klasse und erzählt etwas von Geschichte. Zweite Stunde, ein anderer Lehrer steht vor dir und das Thema ist Mathematik. Dritte Stunde, vierte Stunde, fünfte Stunde und immer wieder das selbe Schema. Du kommst demotiviert nach Hause und fragst dich: “Was hab ich heute eigentlich gelernt?”.

Dir kommt diese Situation bekannt vor?

Da bist du wahrscheinlich nicht die oder der einzige. Das haben wir uns auch gedacht und nach Lösungen gesucht, um aus diesem Schema herauszubrechen und dem eintönigen Frontalunterricht den Kampf anzusagen. Genau aus diesem Grund haben wir uns mit verschiedenen Methoden, wie zum Beispiel Flipped Classroom auseinandergesetzt, um aufzuzeigen wie einfach ein innovativer und abwechslungsreicher Unterricht aussehen kann. Doch was bringen einem neuartige Methoden, wenn die Lehrerin oder der Lehrer nicht damit umgehen kann? Deshalb wollen wir, dass zukünftige Lehrpersonen in ihrem Studium deutlich mehr Praxis haben, um verschiedene Methoden auszuprobieren und sie zu festigen. Genauso sollen schon ältere Lehrkräfte verpflichtende Fortbildungen in Didaktik belegen, damit auch sie die neuesten Unterrichtstechniken kennen lernen, um sie dann in der Schule anzuwenden. Damit du deiner Lehrerin oder deinem Lehrer mitteilen kannst, ob dir der neue Unterricht gefällt oder ob es noch Verbesserungspotential gibt, setzen wir uns für ein verpflichtendes Lehrpersonenfeedback ein. So hat jede Lehrkraft die Möglichkeit, sich ständig zu verbessern und gleichzeitig kannst du auch noch deinen Unterricht aktiv mitgestalten.

Wir fordern:
– Lehramtsstudium praxisorientierter gestalten
– Verpflichtende Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Didaktik
– Verpflichtendes Lehrpersonenfeedback